
Ein KI-generiertes Bild ist nicht automatisch für jede kommerzielle Veröffentlichung geeignet. Vor dem Einsatz in Werbung, Produkten, Kundenprojekten oder Kampagnen solltest du Modellbedingungen, Ausgangsmaterial, dargestellte Personen und Marken, Tatsachenbehauptungen sowie die geltenden Regeln prüfen.
Dieser Leitfaden ist eine praktische Orientierung und keine Rechtsberatung.
Prüfliste vor der Veröffentlichung
- Erlauben die Bedingungen des gewählten Modells den geplanten Einsatz?
- Darfst du jedes hochgeladene Referenzbild verwenden?
- Sind geschützte Figuren, Logos, Verpackungen, Kunstwerke oder erkennbare Personen enthalten?
- Könnte das Bild über ein echtes Produkt, Ereignis, eine Person oder Empfehlung täuschen?
- Wurde die finale Datei in voller Veröffentlichungsgröße kontrolliert?
- Verlangt die Plattform oder Rechtsordnung eine Kennzeichnung?
Modellbedingungen und Referenzrechte
Je nach Anbieter können Vorgaben zu kommerzieller Nutzung, gesperrten Inhalten, Datenverarbeitung, Regionen und Kennzeichnung gelten. Der Zugriff über MiraFrame ersetzt diese Bedingungen nicht. Prüfe die aktuell für Modell und Tarif geltenden Regeln.
Ein Upload begründet keine Nutzungserlaubnis. Verwende eigenes, lizenziertes oder ausdrücklich freigegebenes Material. Bei Kundendateien sollte der Projektvertrag die Verarbeitung und den geplanten Einsatz abdecken.
Personen, Marken und Bildtexte prüfen
Erkennbare Personen können Persönlichkeits-, Datenschutz-, Ruf- oder Identitätsrisiken auslösen. Besondere Vorsicht gilt bei öffentlichen Personen, Kindern, Beschäftigten und sensiblen medizinischen, finanziellen oder politischen Kontexten.
Kontrolliere Kleidung, Verpackungen, Schilder, Geräte und Hintergründe auf Marken oder markenähnliche Formen. Preise, Daten, Maße, Warnhinweise und Zertifikate im Bild müssen manuell mit verlässlichen Quellen abgeglichen werden.
Menschliche Endkontrolle dokumentieren
Prüfe Hände, Gesichter, Spiegelungen, Schrift, Logos, Produktdetails und Hintergründe in der späteren Ausgabegröße. Bei wichtigen Projekten solltest du Prompt, Modell, Referenzen, Prüfdatum und finale Änderungen dokumentieren.
Wenn Betrachter das Bild mit einem realen Ereignis, Ergebnis oder Testimonial verwechseln könnten, kann eine verständliche KI-Kennzeichnung auch ohne eindeutige Pflicht sinnvoll sein. Lies vor der Veröffentlichung die Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung und Sicherheitshinweise. Bei hohem Risiko ist fachkundige Beratung im jeweiligen Land und Tätigkeitsbereich erforderlich.